»Die EU und Russland – KEIN FRIEDE IN SICHT« – Veranstaltung zum nachhören!

»Die EU und Russland – KEIN FRIEDE IN SICHT« – Veranstaltung zum nachhören!

Am 25. Juni 2026 führte die DKP-Parteigruppe eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum Thema »Die EU und Russland – KEIN FRIEDE IN SICHT« mit dem Journalisten und Historiker Reinhard Lauterbach* durch. Die Veranstaltung kann auf unserem youtube-Kanal gerne nachgehört  werden.

Der Ankündigungstext lautete:

Die EU und Russland – »KEIN FRIEDE IN SICHT«

Donald Trump hat den Rückzug der USA aus dem Ukraine-Desaster angekündigt. An deren Stelle tritt eine andere westliche Kriegspartei in den Vordergrund: die „Europäische Union“ (EU). Bislang wurden sie als Giftzwerge mit Ambitionen unterschätzt. Auch Russland war diesem Irrtum erlegen. Es nahm die EU nicht richtig ernst, weil sie wegen ihrer langen Entscheidungswege letztlich doch handlungsunfähig sei. Das hat sich inzwischen erkennbar geändert. Aus Moskau mehren sich Stellungnahmen von Politikern, die die EU zum gegenwärtigen Hauptfeind Russlands erklären. Sie sei Russland gegenüber an Bevölkerungszahl und auch wirtschaftlich überlegen. Mit ihren Aufrüstungsbestrebungen stellt die EU für Russland gegenwärtig sogar die Hauptbedrohung dar. Sie sei „fanatisch antirussisch“ und nur durch Drohungen – sogar mit einem  Atomschlag – zur Raison zu bringen. Europa müsse deshalb Russland wieder fürchten lernen – so Stimmen aus Russland.

Ist das Paranoia? Wohl nicht nur. Die in der EU geführte Debatte über „strategische Autonomie“ zeigt, dass die EU eigene imperialistische Ansprüche gegenüber Russland nicht nur auskämpfen, sondern sich damit auch gegenüber den USA profilieren will. Deshalb ist sie auch bestrebt, den Ukrainekrieg möglichst lange am Laufen zu halten. Koste es finanziell und politisch, was es wolle. Das ist eine brandgefährliche Situation. Gemeinsam mit unserem Referenten Reinhard Lauterbach wollen wir fragen und diskutieren: Was könnte man dagegen tun?

 

Reinhard LauterbachDer Historiker und Slawist Reinhard Lauterbach (*1955) hat lange in Osteuropa gelebt und gearbeitet. Er berichtet seit 2013 als Osteuropakorrespondent für die Tageszeitung „junge Welt“ und andere Medien aus dieser Region.  Er ist Autor mehrerer Bücher, u. a.  „Bürgerkrieg in der Ukraine“ (2014) und  „Das lange Sterben der Sowjetunion“ (2016).