KUBA trotzt US-Blockade & Krise – Vortrag und Diskussion mit Dr. Edgar Göll am 29.01.2026
Die DKP Marburg-Biedenkopf, die Landesarbeitsgemeinschaft Cuba Sí in der LINKEN sowie die Kommunistische Plattform Hessen, die Fraktion MarburgerLinke Piraten und Die Fraktion DieLINKE im Kreistag Marburg-Biedenkopf laden herzlich zur Vortrags- und Diskussionsveranstaltung »KUBA trotzt US-Blockade & Krise – Aktuelle Eindrücke vom karibischen Sozialismus« am 29.01.2026 um 19:30 Uhr in das Parteibüro DieLINKE in Marburg ein.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, wie Kuba unter den seit Jahrzehnten verschärften US-Sanktionen und aktuellen regionalen Eskalationen politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich handlungsfähig bleibt. Unser Referent, Dr. Edgar Göll, Sozialwissenschaftler und Zukunftsforscher, analysiert die Folgen der Blockade, die jüngsten US-Angriffe und Drohungen in Lateinamerika sowie Kubas Strategien des Widerstands und der internationalen Vernetzung – ergänzt durch aktuelle Eindrücke und Bilder vor Ort.
DATUM: 29. Januar 2026 (Donnerstag)
ZEIT: 19:30 Uhr
ORT: Parteibüro DieLINKE Marburg │Elisabethstraße 9 in 35037 Marburg
REFERENT*INNEN: Edgar Göll (Sozialwissenschaftler und Zukunftsforscher, Vorsitzender Netzwerk Cuba e. V.)
VERANSTALTER: DKP Marburg-Biedenkopf I Cuba Sí I Fraktion MarburgerLinke Piraten I Kommunistischen Plattform I DieLINKE im Kreistag Marburg-Biedenkopf
KONTAKT: cubasi-marburg@gmx.de | www.marburg.dkp.de/
Veranstaltungsbeschreibung:
KUBA trotzt US-Blockade & Krise – Aktuelle Eindrücke vom karibischen Sozialismus
Seit über sechs Jahrzehnten ist Kuba massiven Feindseligkeiten, Sanktionen und einer umfassenden Blockade durch die USA ausgesetzt. Diese völkerrechtswidrige Politik wird nicht nur fortgeführt, sondern weiter verschärft. Die exterritorial wirkenden Sanktionen behindern den Import lebenswichtiger Güter, verteuern Versorgung und Produktion und erschweren zugleich den Export kubanischer Produkte in dramatischer Weise. Die aktuelle Versorgungslage auf der Insel ist entsprechend angespannt. Staatliche Institutionen tun, was unter diesen Bedingungen möglich ist – doch der wirtschaftliche und soziale Druck ist enorm. Ziel der US-Politik bleibt eine Politik der Erstickung. Und dennoch: Die kubanische Gesellschaft widersteht dieser Strategie, wenn auch unter schmerzlichen Einbußen im Alltag.
In der Veranstaltung gibt Dr. Edgar Göll, Sozialwissenschaftler und Zukunftsforscher, einen fundierten Überblick über die aktuelle Situation in Kuba. Er analysiert dabei die Auswirkungen des jüngsten US-Militärangriffs auf Venezuela sowie die zunehmend aggressiver werdenden Drohungen der US-Regierung gegenüber Kuba und anderen lateinamerikanischen Staaten. Darüber hinaus ordnet Göll die Folgen der seit Jahrzehnten bestehenden Blockade ein, beleuchtet die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und zeigt auf, wie Kuba auf die wachsenden internationalen Spannungen reagiert – unter anderem durch eine verstärkte Vernetzung mit Ländern des Globalen Südens.
Der Vortrag wird durch aktuelle Eindrücke in Wort und Bild ergänzt. Im Anschluss besteht Gelegenheit zur Diskussion über Perspektiven Kubas, über den Mythos westlicher Demokratieförderung und über die Frage, welche eigenständigen gesellschaftlichen Entwicklungen durch Sanktionen gezielt blockiert werden.


