Die EU und Russland – »KEIN FRIEDE IN SICHT« – Vortrag und Diskussion mit Reinhard Lauterbach am 25.06.2026

Die EU und Russland – »KEIN FRIEDE IN SICHT« – Vortrag und Diskussion mit Reinhard Lauterbach am 25.06.2026

Die DKP Marburg-Biedenkopf lädt gemeinsam mit der SDAJ Marburg herzlich ein zur Vortrags- und Diskussionsveranstaltung »Die EU und Russland – »KEIN FRIEDE IN SICHT« mit Reinhard Lauterbach. Wir freuen uns sehr, den Journalist, Historiker und Slawist Reinhard Lauterbach am 25. Juni 2026 um 19:00 Uhr in Marburg begrüßen und mit ihm dikutieren zu dürfen:

DATUM: 25. Juni 2026 (Donnerstag)

ZEIT: 19:00 Uhr

ORT: Schwanallee 27-31 in 35037 Marburg

REFERENT: Reinhard Lauterbach*

VERANSTALTER: DKP Kreis Marburg-Biedenkopf / SDAJ Marburg

KONTAKT: marburg@dkp.de | facebook.com/DKP.Marburg | marburg.dkp.dehttps://www.youtube.com/@DKP-Marburg

Themenbeschreibung: Die EU und Russland – »KEIN FRIEDE IN SICHT«

Donald Trump hat den Rückzug der USA aus dem Ukraine-Desaster angekündigt. An deren Stelle tritt eine andere westliche Kriegspartei in den Vordergrund: die „Europäische Union“ (EU). Bislang wurden sie als Giftzwerge mit Ambitionen unterschätzt. Auch Russland war diesem Irrtum erlegen. Es nahm die EU nicht richtig ernst, weil sie wegen ihrer langen Entscheidungswege letztlich doch handlungsunfähig sei. Das hat sich inzwischen erkennbar geändert. Aus Moskau mehren sich Stellungnahmen von Politikern, die die EU zum gegenwärtigen Hauptfeind Russlands erklären. Sie sei Russland gegenüber an Bevölkerungszahl und auch wirtschaftlich überlegen. Mit ihren Aufrüstungsbestrebungen stellt die EU für Russland gegenwärtig sogar die Hauptbedrohung dar. Sie sei „fanatisch antirussisch“ und nur durch Drohungen – sogar mit einem  Atomschlag – zur Raison zu bringen. Europa müsse deshalb Russland wieder fürchten lernen – so Stimmen aus Russland.

Ist das Paranoia? Wohl nicht nur. Die in der EU geführte Debatte über „strategische Autonomie“ zeigt, dass die EU eigene imperialistische Ansprüche gegenüber Russland nicht nur auskämpfen, sondern sich damit auch gegenüber den USA profilieren will. Deshalb ist sie auch bestrebt, den Ukrainekrieg möglichst lange am Laufen zu halten. Koste es finanziell und politisch, was es wolle. Das ist eine brandgefährliche Situation. Gemeinsam mit unserem Referenten Reinhard Lauterbach wollen wir fragen und diskutieren: Was könnte man dagegen tun?

Reinhard Lauterbach, Der Historiker und Slawist Reinhard Lauterbach (*1955) hat lange in Osteuropa gelebt und gearbeitet. Er berichtet seit 2013 als Osteuropakorrespondent für die Tageszeitung „junge Welt“ und andere Medien aus dieser Region.  Er ist Autor mehrerer Bücher, u. a.  „Bürgerkrieg in der Ukraine“ (2014) und  „Das lange Sterben der Sowjetunion“ (2016).